Familienstellen

Vorgespräch mit der Person (FallbringerIn), die ein Thema aufstellen lassen möchte.
Ca. 1 - 2 Wochen vor der Aufstellung, Dauer 1 - 2 Stunden.

Einstimmung und kurzes Eröffnungsritual mit allen Teilnehmenden.

Interview durch die Aufstellungsleitung mit der Fallbringerin und Klärung des Zieles der Aufstellung.

Die Fallbringerin wählt aus den anwesenden Personen Stellvertreter für sich selber und meistens auch für Mutter und Vater. Sie führt die Stellvertreter nacheinander ins Feld, das heisst in den für die Aufstellung vorgesehen Raum.

Die Fallbringerin sucht sich einen Platz von dem aus sie den ganzen Prozess der Aufstellung gut sehen und mitverfolgen kann.

Die Aufstellungsleitung führt den Prozess durch Abfragen der Stellvertreter nach Veränderungen, mit Bewegungsimpulsen, Ordnung schaffen, weiteren Stellvertreter, die ins Feld geholt werden, Sätzen, die ausgesprochen werden, und Rückgaben bis ein heilendes Bild entsteht.

Die Fallbringerin kommt ins Feld und ihre Stellvertreterin übergibt ihr alles, was sie während der Aufstellung erarbeitet hat, über die Augen und die Hände.

Die Fallbringerin sieht ihre Familie und die Schicksale, die für ihr Thema relevant sind. Es werden nochmals achtsam und mit Wertschätzung Rückgaben durch die Fallbringern durchgeführt, damit Vergebung, Heilung und die Wandlung einer Verbundenheit in Liebe entstehen kann.

Alle Stellvertreter kommen aus ihrer Rolle und klopfen sich ab, damit sie wieder ganz in ihrer eigenen Person sind.

Evtl. Nachträge aus den Rollen und Dank an alle Beteiligten.

Pause, wenn noch weitere Aufstellungen geplant sind oder ganz zum Schluss Abschlussritual für alle Teilnehmenden.